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Hochzeits- und Eventfloristik kalkulieren

Ein kostenloser Rechner für Floristen, die eine Hochzeit oder ein Firmenevent kalkulieren. Sie geben ein, was das Material für jedes Werkstück kostet und wie lange die Anfertigung dauert. Der Rechner legt Aufschlag, Verlust, Arbeitskosten im Atelier, Aufbau, Lieferung und MwSt. darauf und zeigt Ihnen den Preis pro Stück und die Summe für Ihr Angebot. Ein Beispiel ist schon eingetragen — ändern Sie jede Zahl.

Beispiel

In einer anderen Währung ist das Beispiel zu einem festen Kurs umgerechnet. Geben Sie Ihre eigenen Einkaufspreise ein.

Werkstücke

  1. Preis / Stück 177,90 € Summe 177,90 €
  2. Preis / Stück 72,83 € Summe 218,49 €
  3. Preis / Stück 13,53 € Summe 108,24 €
  4. Preis / Stück 901,40 € Summe 901,40 €
  5. Preis / Stück 47,15 € Summe 471,50 €
  6. Preis / Stück 77,90 € Summe 779,00 €
  7. Preis / Stück 317,84 € Summe 317,84 €

Leihgut

  1. Summe 40,00 €

Was Sie pro Stück berechnen. Kein Aufschlag, kein Verlust — hier wird nichts verbraucht.

%
€/h
€/h
h
€
Dieses Angebot ist überwiegend
%

Ein üblicher Satz. Der richtige hängt davon ab, was der Auftrag enthält — klären Sie das mit Ihrer Steuerberatung.

Preisaufschlüsselung

Werkstücke 2.974,37 €
Leihgut 40,00 €
Aufbau & Abbau 210,00 €
Lieferung 60,00 €
Nettosumme 3.284,37 €
MwSt. (DE) 7 % 229,91 €
Gesamt 3.514,28 €

MwSt.-Sätze geprüft am 15. Oktober 2026.

So kalkulieren Sie Hochzeits- und Eventfloristik

Ein Event wird kalkuliert wie ein Strauß — Material, Aufschlag, Verlust, Arbeitskosten — plus das, was ein Strauß nie hat: Stunden vor Ort, Lieferfahrten, Leihgut und eine MwSt.-Entscheidung für das ganze Angebot. Die Erläuterung zur MwSt. unten bezieht sich auf Deutschland; alle anderen Länder stehen in der Tabelle, und der Rechner folgt dem Land, das Sie oben wählen. Die Richtwerte stammen aus der deutschsprachigen Fachpresse.

Wie kalkulieren Floristen eine Hochzeit?

Erst Stück für Stück, dann das Event. Für jedes Werkstück nehmen Sie den Einkaufspreis der Blumen und multiplizieren ihn mit Ihrem Aufschlag. Eine Vase, ein Gestell oder der Steckschaum im Werkstück sind Zubehör: Es bekommt seinen eigenen, niedrigeren Aufschlag und keinen Verlust. Legen Sie einen Anteil für Verlust auf die Blumen und rechnen Sie die Anfertigungszeit zu Ihrem Atelier-Stundensatz hinzu. Das ist der Preis pro Stück; mal die Menge wird daraus die Position. Dann kommt hinzu, was zum Event gehört und zu keinem einzelnen Stück: geliehene Vasen und Ständer, Aufbau und Abbau zum Stundensatz vor Ort, die Lieferung. Die MwSt. kommt obendrauf, sofern Sie nicht die Kleinunternehmerregelung nutzen. Die Summe ist Ihr Angebot — und jede Position darauf können Sie dem Kunden erklären.

Mit welchem Kalkulationsfaktor rechnet man Hochzeitsfloristik?

In der Praxis wird der Materialwert häufig mit dem Faktor 2,8 multipliziert; wer die Warenverluste im Faktor mitdecken will, rechnet laut Fachautoren mit 3,0 bis 3,3. Der Aufschlag bezahlt, was die Stiele allein nicht bezahlen — Miete, Kühlzelle, Transporter, die Beratungsgespräche, die Angebote, aus denen nie ein Auftrag wird. Wo ein Event in dieser Spanne liegt, entscheiden Sie: Die Planung vor dem großen Tag ist echte Arbeit, und im Aufschlag wird sie bezahlt. Verlust und Arbeitskosten haben hier eigene Positionen, der Aufschlag muss die Anfertigung also nicht auch noch tragen. Zubehör — ein Gefäß, ein Gestell, der Steckschaum — wird einmal gekauft und einmal verkauft und trägt deshalb weniger. Das Beispiel rechnet mit 3× auf die Blumen und 1,5× auf das Zubehör.

Wie viel Verlust rechne ich für ein Event ein?

Mehr als im Ladengeschäft. Laut Fachpresse sind Warenverluste von bis zu 20 % im Blumengeschäft keine Seltenheit, und schon 10 % Verlust senken die Handelsspanne um 20 %. Im Laden verteilt sich der Verlust auf eine Woche Verkauf; ein Event muss seinen eigenen tragen. Blumen kommen im Bund oder im Karton, nicht als einzelner Stiel — was nach dem letzten Tischgesteck übrig bleibt, wurde für diesen Auftrag gekauft und für keinen anderen. Sie bestellen Reserve für Bruch beim Transport, und eine Blüte, die am Tag zu früh aufgeht, kann nicht zurück in den Verkauf. Der Verlust wird nur auf die Blumen gerechnet: Eine Vase oder ein Gestell welkt nicht. Das Beispiel rechnet mit 12 % auf die Blumen für die Hochzeit und 10 % für den Firmenauftrag. Ihren echten Wert finden Sie in Ihren Unterlagen: was Sie bestellt haben, verglichen mit dem, was in die Werkstücke gegangen ist.

Wie berechne ich Arbeitskosten, Aufbau und Abbau?

Zwei Arten von Zeit, zu zwei Sätzen. Die Anfertigung ist Arbeit im Atelier: Minuten pro Stück zu Ihrem Atelier-Stundensatz — 90 Minuten für den Brautstrauß im Beispiel, zehn für einen Anstecker. Fachbeiträge nennen als Einstieg 60 Cent pro Minute, also 36 € pro Stunde. Aufbau und Abbau finden vor Ort statt: ausladen, den Traubogen bauen, die Tische schmücken — und nach dem letzten Gast zurückkommen, den Raum räumen, das Leihgut zurückholen. Diese Stunden fallen auf frühe Morgenstunden, späte Abende und Wochenenden und brauchen oft zwei Personen; deshalb haben sie einen eigenen Stundensatz. Zählen Sie Personenstunden: zwei Personen, drei Stunden, macht sechs.

Gehört die Lieferung in eine eigene Position?

Ja. Als eigene Position zeigt die Lieferung dem Kunden, was die Fahrt kostet, und Sie berechnen jede Location nach ihrer echten Entfernung, statt die Fahrt in den Blumen zu verstecken. Zählen Sie jede Fahrt, die der Auftrag braucht: die Anlieferung am Tag, eine zweite Fahrt, wenn Trauung und Feier an verschiedenen Orten stattfinden, und das Zurückholen des Leihguts danach. Transporter, Kraftstoff und Fahrzeit gehören hierher; die Stunden vor Ort gehören zum Aufbau. Bei der MwSt. hat die Lieferung keinen eigenen Satz — sie folgt wie der Aufbau der Hauptleistung des Angebots.

Welche MwSt. gilt für ein Hochzeits- oder Event-Angebot?

Frische Schnittblumen sind in Deutschland mit 7 % ermäßigt (§ 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG, Anlage 2 Nr. 8). Das gilt nur für frische Ware: Getrocknete Blumen tragen 19 %. Band, Draht oder ein Korb, die zum Strauß gehören, bleiben bei 7 % (BMF-Schreiben vom 5. August 2004, Tz. 42); eine mitverkaufte Vase dagegen ist kein Zubehör, für sie gelten 19 % (Tz. 35). Dienstleistungen unterliegen dem Regelsatz von 19 % (Tz. 40), und bei gemischten Werkstücken zählt, was überwiegt (Tz. 47). Ein Event-Auftrag wird nach seiner Hauptleistung besteuert: Ist er überwiegend Blumen oder überwiegend eine Dienstleistung vor Ort? Gelieferte Sträuße sind Blumen; ein vor Ort gebauter Traubogen ist eher eine Dienstleistung; bei Tischgestecken kommt es darauf an, wie viel des Preises auf Gefäße und Arbeit entfällt. Aufbau, Abbau und Lieferung haben keinen eigenen Satz, sie folgen der Hauptleistung. Deshalb zeigt der Rechner in Deutschland einen Satz für das ganze Angebot — 7 % oder 19 %. Möchte Ihre Steuerberatung jede Position mit ihrem eigenen Satz auf der Rechnung sehen, öffnen Sie „MwSt. pro Position festlegen“: Sträuße und Gestecke stehen dann in Deutschland zunächst bei 7 %, Traubogen, Girlande und Leihgut bei 19 % — jeden Satz können Sie ändern. Nutzen Sie die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG), weisen Sie keine MwSt. aus: Setzen Sie das Häkchen bei „Ich nutze die Kleinunternehmerregelung“, dann ist die Nettosumme Ihr Preis. Diese Antwort erklärt die Regeln; über Ihren Fall entscheidet Ihre Steuerberatung.

Verkaufen Sie in einem anderen Land? Wählen Sie es oben — der Rechner zieht mit. Die Tabelle unten führt alle Länder auf.

Wie kalkuliere ich Firmenaufträge?

Firmenaufträge gibt es in zwei Formen. Ein einmaliges Event — eine Konferenz, eine Produktvorstellung, ein Galadinner — wird kalkuliert wie eine Hochzeit: pro Stück, dann Aufbau, Lieferung und MwSt. Läuft es über zwei Tage, kalkulieren Sie die Auffrischung mit: Im Firmenbeispiel, einer zweitägigen Konferenz, werden die Sträußchen auf den Stehtischen am zweiten Morgen ersetzt — ein Einsatz mit eigenem Material, eigenen Minuten und eigener Fahrt. Firmenkunden vergleichen Angebote oft netto; weisen Sie die Nettosumme deshalb gut sichtbar aus. Laufende Aufträge — wöchentliche Blumen für den Empfang, eine Hotellobby, die jeden Monat neu dekoriert wird — kalkulieren Sie pro Termin, mal die Zahl der Termine im Vertrag. Vereinbaren Sie ein Datum, an dem Sie den Preis überprüfen, denn Blumenpreise ändern sich mit den Jahreszeiten — oder kalkulieren Sie die teuren Monate mit einem Puffer.

Ein durchgerechnetes Beispiel: eine Hochzeit mit 100 Gästen

Das Hochzeitsbeispiel oben ist für 100 Gäste: ein Brautstrauß, drei Brautjungfernsträuße, acht Anstecker, ein Traubogen, zehn Gestecke am Mittelgang, zehn Tischgestecke und eine Girlande für den Brauttisch, dazu zehn geliehene Glasvasen. Die Blumen sind mit dem Faktor 3 kalkuliert, das Zubehör — die Mechanik des Traubogens, die Gefäße, der Steckschaum — mit 1,5; der Verlust beträgt 12 % auf die Blumen; die Anfertigungszeit ist zum Atelier-Stundensatz berechnet, dazu kommen sechs Personenstunden Aufbau und Abbau zum Stundensatz vor Ort und eine Lieferung. Die Nettosumme beträgt 3.284,37 €; mit 7 % MwSt. — das Angebot ist überwiegend Blumen — zahlt das Brautpaar 3.514,28 €. Es ist ein redaktionelles Beispiel, kein echter Kundenauftrag: Setzen Sie Ihre eigenen Kosten und Minuten ein, und jede Zahl rechnet sich neu.

Die klassischen Fehler bei der Event-Kalkulation

Der Aufbau fehlt im Angebot: Der Tag vor Ort ist oft der längste des Auftrags — und der, den man am leichtesten verschenkt. Kein Verlust bei Events: Ein Event kauft ganze Bunde und Kartons und kann den Rest nirgends verkaufen. Mit den Preisen der letzten Saison kalkulieren: Eine Hochzeit wird Monate im Voraus zugesagt, und die Tagespreise im Großmarkt ändern sich mit der Saison dazwischen — datieren Sie das Angebot, prüfen Sie Ihre Kosten vor der Bestellung noch einmal, oder legen Sie einen Puffer auf das Angebot für die Monate, in denen die Preise steigen. Der zweite Einsatz, an den keiner denkt: Abbau, das Zurückholen des Leihguts, die Auffrischung am zweiten Tag. Der Rechner gibt jedem davon eine eigene Position, damit keiner unbemerkt bei null steht.

Wie Bloompath einen Puffer auf ein Angebot legt, das Monate vorher entsteht

MwSt. auf Blumen in Europa

Eine Zeile pro Land: die MwSt. auf Strauß, Gesteck und Installation, dazu die Regelung für Kleinunternehmer und ihre Umsatzgrenze. MwSt.-Sätze geprüft am 15. Oktober 2026; ein markierter Satz ist der übliche — über Ihren Fall entscheidet Ihre Steuerberatung.

Land StraußGesteckInstallation Regelung für Kleinunternehmer
Belgien 6 % 6 % 21 % vrijstellingsregeling / régime de franchise 25.000 €
Bulgarien 20 % 20 % 20 % Registrierungsschwelle 51.130 €
Dänemark 25 % 25 % 25 % Registrierungsschwelle 50.000 kr
Deutschland 7 % 7 % 19 % Kleinunternehmerregelung 25.000 €
Estland 24 % 24 % 24 % Registrierungsschwelle 40.000 €
Finnland 25,5 % 25,5 % 25,5 % vähäinen toiminta 20.000 €
Frankreich 10 % 20 % 20 % franchise en base de TVA 85.000 €
Griechenland 13 % 13 % 24 % Registrierungsschwelle 10.000 €
Irland 13,5 % 13,5 % 23 % Registrierungsschwelle 85.000 €
Island 24 % 24 % 24 % Registrierungsschwelle 2.000.000 kr
Italien 10 % 10 % 22 % regime forfettario 85.000 €
Kroatien 25 % 25 % 25 % oslobođenje od plaćanja PDV-a 60.000 €
Lettland 21 % 21 % 21 % Registrierungsschwelle 50.000 €
Liechtenstein 2,6 % 2,6 % 8,1 % Befreiung von der Steuerpflicht 100.000 CHF
Litauen 21 % 21 % 21 % smulkiojo verslo schema 45.000 €
Luxemburg 8 % 8 % 17 % franchise de TVA 50.000 €
Malta 18 % 18 % 18 % Special scheme for small enterprises 35.000 €
Niederlande 9 % 9 % 21 % kleineondernemersregeling (KOR) 20.000 €
Norwegen 25 % 25 % 25 % Registrierungsschwelle 50.000 kr
Österreich 13 % 13 % 20 % Kleinunternehmerregelung 55.000 €
Polen 8 % 8 % 23 % zwolnienie podmiotowe 240.000 zł
Portugal 6 % 6 % 23 % regime de isenção 15.000 €
Rumänien 21 % 21 % 21 % regimul special de scutire 395.000 lei
Schweden 25 % 25 % 25 % särskild ordning för beskattningsbara personer med liten årsomsättning 120.000 kr
Schweiz 2,6 % 2,6 % 8,1 % Befreiung von der Steuerpflicht 100.000 CHF
Slowakei 23 % 23 % 23 % Registrierungsschwelle 50.000 €
Slowenien 9,5 % 9,5 % 22 % mali davčni zavezanec 60.000 €
Spanien 10 % 10 % 21 % Keine Regelung für Kleinunternehmer; MwSt. ab dem ersten Euro.
Tschechien 21 % 21 % 21 % neplátce DPH 2.000.000 Kč
Ungarn 27 % 27 % 27 % alanyi adómentesség 20.000.000 Ft
Vereinigtes Königreich 20 % 20 % 20 % Registrierungsschwelle 90.000 £
Zypern 19 % 19 % 19 % Registrierungsschwelle 15.600 €

Üblich — der Satz hängt davon ab, was der Auftrag enthält.

In Bloompath wird das Event, das Sie aus Ihren Rezepten kalkulieren, zum Angebot, das Ihr Kunde online annimmt, danach zur Anzahlungs- und zur Schlussrechnung — mit einem einzigen MwSt.-Satz für das ganze Event.

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